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Rohfaser – Der Schlüssel zur Tiergesundheit

Luzerne als Material zur Beschäftigung für Ihr Schwein – Rohfaser für das optimale Tierwohl

Ausreichende und qualitativ gute Rohfaser ist der Schlüssel zur Darm- und Tiergesundheit. Dieser Grundsatz gilt in allen Produktionsstufen der Schweinehaltung – von der Zuchtsau über das Ferkel bis hin zum Mastschwein!

Die Herausforderung ist es, das Raufutter mit möglichst wenig Aufwand in bestehende Systeme zu integrieren. Dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

Vorteile auf einen Blick

  • verbessert die Darmgesundheit

Rohfaser stabilisiert den Darm, unterstützt das Immunsystem der Tiere und hilft dabei Durchfallprobleme zu reduzieren.

  • betriebsindividueller Fasermix

Wir produzieren Ihre Wunschmischung, genau abgestimmt auf Ihren Betrieb und Ihre Bedürfnisse.

  • gleichbleibende Rezeptur

Wir setzen auf dauerhaft verfügbare Komponenten und garantieren so gleichbleibende Rezepturen.

  • auf Wunsch: VLOG geprüft

Auf Wunsch erhalten Sie Ihr Mischfutter auch gentechnikfrei.

Für Ihr Rohfaserergänzer bieten wir Ihnen die Auswahl aus folgenden Komponenten:

Rohfaserträger

  • Luzernecobs (sehr eiweißreich)
  • Grüncobs
  • Zuckerrübenschnitzel
  • Sojabohnenschalen
  • Apfeltrester
  • Weizenkleie
  • Roggenkleie
  • Arbocel

 

Weitere Komponenten

  • Leinkuchen
  • Bierhefe
  • Futtersäure
  • Sangrovit
  • Toxinbinder wie z.B. Klinofeed
  • verschiedene Mineralfuttermittel

 

Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Wahl der passenden Komponenten, abgestimmt auf Ihre Ration! Auf Wunsch erhalten Sie unsere Fasermixe auch gentechnikfrei und VLOG geprüft.

 

Wir garantieren Ihnen:

  • die konstante, gleichbleibende Zusammensetzung Ihrer Mischung
  • eine unkomplizierte und schnelle Anpassung, wenn sich Ihr Bedarf ändert
  • die Verwendung hochwertiger und hygienisch erstklassiger Rohstoffe

Besonders beliebt bei unseren Kunden:

Unser Fasermix 7502 ist einer unserer meistverkauften Rohfaserergänzer. Der Fasermix zeichnet sich durch seinen hohen Rohfaseranteil von 27,6 % aus. Mit Zuckerrübenschnitzel, Sojabohnenschalen und Apfeltrester sind ausschließlich ganzjährig verfügbare und sichere Komponenten mit bester Futterqualität enthalten, die laufend im Labor untersucht werden (Stichwort Mykotoxine).

Fütterungsempfehlung für Rohfaser

Tragende und säugende Sauen

Nehmen Sauen in der Trächtigkeit viel quellfähige Rohfaser auf, sind sie nicht nur ruhiger, sondern es wird auch die Aufnahmefähigkeit des Magen-Darm-Trakts trainiert. So werden die Sauen schon in der Tragezeit auf die Futteraufnahme und Verdauung großer Mengen an Säugefutter vorbereitet und müssen dadurch während der Säugezeit weniger auf Körperfettreserven zurückgreifen. Des Weiteren reduziert die Rohfaser nachweislich MMA (Mastitis-Metritis-Agalaktie), da bei einer funktionierenden Verdauung keine Colitoxine in die Blutbahn gelangen. Wichtig ist es auch, durch ausreichend Rohfaser Verstopfungen bei der Sau zu vermeiden. Denn Verstopfungen sind häufig die Ursache von verzögerten Geburten und MMA-Erkrankungen.

Empfohlen wird ein Mindestgehalt von 6-7 % Rohfaser in der Gesamtration. Sechs Prozent erreicht man z.B. indem mindestens 15 % Rohfasermix mit 20 % Rohfasergehalt oder mindestens 10 % Rohfasermix mit 30 % Rohfasergehalt eingesetzt werden.

Für säugende Sauen ist ein Rohfasergehalt von 4 % in der Gesamtration empfehlenswert.

Bei der Rohfaserquelle sollte darauf geachtet werden, dass in der Tragezeit die gleichen Komponenten wie in der Säugezeit verwendet werden. Das erleichtert den Übergang vom Tragend- auf das Säugendfutter.

Mastschweine

Erfahrungsgemäß ist es nicht leicht, neben der entsprechenden Energie- und Eiweißdichte auch den optimalen Rohfasergehalt im Futter zu erreichen. Dennoch sollte in der Mastration mindestens einen Rohfasergehalt von 3,5-4,5 % erreicht werden. Denn die Praxiserfahrung zeigt, dass es oftmals die geringen Rohfasergehalte sind, die einen Nährboden für das Auftreten von Kannibalismus bieten. Rohfaser wirkt dem entgegen, da durch das Aufquellen im Darm eine „mechanische“ Sättigung eintritt und so für deutlich mehr Ruhe im Stall sorgt.

Ferkelaufzucht

Das Ziel der Aufzucht sind hohe Wachstumsraten und geringe Verluste. Dafür ist ausreichend Rohfaser in der Ration junger Ferkel wichtig, denn sie sorgt für die Optimierung der Verdauungsabläufe. Das ist die Grundvoraussetzung für die Reduzierung von Durchfallerkrankungen sowie Ferkelverlusten. Durch Rohfaser wird die Darmgesundheit stabilisiert und so weniger Energie für das Immunsystem des Ferkels benötigt. Gesündere Tiere benötigen nicht nur weniger Arzneimittel. Die eingesparte Energie kann in Leistung bzw. Tageszunahme und Muskelfleischansatz investiert werden.

Bei Ferkeln wird mindestens 3% Rohfaser an der Gesamtration empfohlen.

Was Rohfaser so wertvoll macht

Mit genügend Rohfaser in der Ration können die Tageszunahmen verbessert werden. Denn mit ausreichend Rohfaser wird der Darm stabilisiert, der pH-Wert im Dickdarm gesenkt und die Eiweißverdauung verbessert. Dadurch verringert sich die Zahl der Colibakterien und Salmonellen im Dickdarm. So wird weniger Energie für das Immunsystem benötigt. Auch Durchfallprobleme nehmen ab. Jeder weiß, dass gesündere Tiere automatisch auch weniger Kosten für Arzneimittel und Tierärzte nach sich ziehen.

Heißluftgetrocknetes Gras oder Luzerne sind ausgezeichnete Rohfaserträger

Unabhängig davon wie Raufutter gefüttert wird, ist es für den Erfolg entscheidend, die „richtige“ Faser zu füttern. Das angebotene Raufutter muss Futterqualität besitzen und sollte eine möglichst geringe Keim-, Schimmelpilz- und Mykotoxinbelastung aufweisen. Denn auf eine Mykotoxinbelastung reagieren Schweine besonders sensibel und wird häufig als ein Auslöser für Schwanznekrosen diskutiert. Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Faserkomponenten eine hohen BFS-Anteil (Bakteriell fermentierbare Substanz) mitbringen. Daher bieten sich als Rohfaserträger unsere heißluftgetrockneten Gras- und Luzerneprodukte an. Diese weisen einen hohen natürlich BFS-Anteil auf, der sich positiv auf die Darmgesundheit und das Entzündungsgeschehen im Darm auswirkt. Außerdem wird bei der Heißlufttrocknung nicht nur Wasser entzogen, sondern auch Hitze zugeführt. Es ist somit das beste Mittel, Salmonellen, Pilzen und damit auch Mykotoxinen den Garaus zu machen!

Wird zusätzlich zum normalen Leistungsfutter rohfaserreiches Futter separat angeboten, reduziert sich nachweislich auch unerwünschtes Verhalten wie z.B. Schwanzbeißen. Dafür empfehlen wir unser Beschäftigungsfutter.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Produkte an jedem Standort gelagert werden. Die Verfügbarkeit können Sie jederzeit per Telefon, WhatsApp oder E-Mail anfragen.

Produktinfo
Zusammensetzung
individuell

Pressung
mehlförmig

Gewicht
lose
Big Bag
abgesackt

Lieferinformationen
ab Werk
ab 3 t lose
ab 3 t im Big Bag
ab 3 t im Sack

Lieferung frei Hof
alles ab 3 t

Unser Team berät Sie gerne:
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09085 / 92 000-170
E-Mail:
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